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03.02.26

links Schimmelwand mit toter Pflanze - rechts sanierte Wand mit Grünpflanze

Feuchte Wände im Altbau: Ursachen erkennen und dauerhaft sanieren

Warum Wände im Altbau feucht werden

Feuchte Wände sind nicht nur unschön – sie können Bausubstanz und Wohnklima massiv schädigen. Besonders Altbauten leiden häufig unter:

  • Aufsteigender Feuchtigkeit: Wasser aus dem Erdreich steigt über Kapillaren ins Mauerwerk.

  • Defekten Horizontalsperren oder fehlendem Sockelputz: Klassischer Grund für feuchte Wände im unteren Bereich.

  • Kondensation durch falsches Lüften: Hohe Luftfeuchtigkeit sammelt sich in schlecht belüfteten Räumen.

  • Dach- oder Regenrinnenschäden: Eindringendes Wasser führt zu feuchten Wänden.

Tipp: Nicht jede feuchte Wand ist ein Lüftungsproblem – oft ist die Ursache physikalisch bedingt.

Typische Anzeichen feuchter Wände

  • Moderiger Geruch oder Schimmel

  • Abblätternder Putz oder ablösende Tapeten

  • Salzausblühungen auf der Wandoberfläche

  • Kalte, feuchte Stellen im unteren Wandbereich

Eine Frühdiagnose spart hohe Sanierungskosten und schützt die Gesundheit.

Moderne Lösungen zur Mauerentfeuchtung

1. Elektroosmose

Dieses Verfahren nutzt eine leichte elektrische Spannung, um den Wassertransport in der Wand umzukehren. Vorteile:

  • Kein Bohren oder chemische Mittel

  • Besonders geeignet für denkmalgeschützte Gebäude

  • Fortschritt und Trocknung dokumentierbar


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2. Kalk- & Sanierputz

  • Kalkputz ist diffusionsoffen, kapillaraktiv und bindet Schadstoffe

  • Unterstützt die Trocknung von feuchten Wänden

  • Ideal in Kombination mit Lehm- oder Naturbaustoffen

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3. Lehm & Naturbaustoffe

  • Lehmputze regulieren die Luftfeuchtigkeit und schaffen gesundes Raumklima

  • Faserverstärkte Mischungen, z. B. mit Miscanthusgras, verhindern Risse und erhöhen Stabilität

  • Perfekt für Fachwerk-Sanierungen oder ökologischen Neubau

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4. Klimaplatten aus Kalziumsilikat

  • Klimaplatten puffern überschüssige Feuchtigkeit, ohne die Wand zu beschädigen

  • Wirken schimmelvorbeugend und sorgen für konstantes Raumklima

  • Ideal in Kombination mit Kalk- oder Lehmputzen

  • Besonders geeignet für Keller, feuchte Altbauwände und Fachwerkhäuser

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Praktische Tipps für Eigentümer

  • Früh handeln: Je früher die Feuchtigkeit erkannt wird, desto günstiger die Sanierung.

  • Expertenanalyse: Feuchtemessung und Materialprüfung vor Sanierung

  • Kombination aus Technik & Baustoffen: Elektroosmose + Kalk-/Lehmputz + Klimaplatten erzielt dauerhaft beste Ergebnisse

  • Kontrolliertes Lüften: Unterstützt den Feuchtetransport und verhindert Schimmel

Fazit: Feuchte Wände dauerhaft in den Griff bekommen

Feuchte Wände im Altbau sind ein ernstes Problem, aber lösbar mit der richtigen Kombination aus Analyse, moderner Mauerentfeuchtung und natürlichen Baustoffen.

Mit Kalkputz, Lehm, Klimaplatten oder Elektroosmose schützen Sie Bausubstanz und Gesundheit – und schaffen ein wohngesundes Raumklima für die Zukunft.