Altmannsteiner Marmorsumpfkalk, 20kg

 
  • schwefelfreier Marmorsumpfkalk
  • mehr als 36 Monate gesumpft
  • für ein gesundes Raumklima
Menge Stückpreis Grundpreis
bis 23 41,44 € 2,07 € / 1 kg
ab 24 36,68 € 1,83 € / 1 kg

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Produktnummer: 0050
Produktinformationen "Altmannsteiner Marmorsumpfkalk, 20kg"
Reiner holzgebrannter Marmorsumpfkalk aus Holzkalkbrennerei Robert Körndl in Altmannstein. Der Kalk ist fast chemisch rein und durch das Brennen mit Holz vollkommen schwefelfrei. Dadurch ist der Kalk bestens geeignet für alle Arbeiten in der Denkmalpflege, aber auch für jeden, der Wert legt auf gesundes Wohnklima.
Kalk ist alkalisch und wirkt desinfizierend, was zu einem gesunden Raumklima beiträgt. Reine Kalkmörtel- und putze sind dampfdiffusionsoffen und gewährleisten so eine optimale Feuchteregulierung. Die vorhandene Feuchtigkeit wird nach außen abgegeben und bleibt nicht im Putz, Mauerwerk oder Holz. Dadurch finden Schimmel und Pilze keinen Nährboden.
Durch die 100%ige Deklaration des Sumpfkalkes ist ein sensibles Reagieren auf die Bedingungen der Umwelt, der einzelnen Baustelle, des jeweiligen Mauerwerkes und einer individuellen Architektur erst möglich.

Verarbeitungshinweise Kalkputz

Das Mischungsverhältnis beim Kalkputz ist 1:4, d. h., 1 Anteil Kalk und 4 Anteile Sand.
Näheres zum Verbrauch unter "Verbrauchstabelle Putze".

Zum Spritzwurf
Der erste Anspritzer kann je nach Untergrund mit reinem Kalkmörtel gemacht werden. Wenn nötig, kann man auch eine kleine Menge natürlich-hydraulischen Kalk (NHL) zugeben.

Zur 1. Putzlage
Nach Abtrocknen des Spritzwurfs die erste Lage auftragen - möglichst wenig zureiben, da sonst Bindemittel an die Oberfläche tritt und sich dann leicht Risse bilden. Diese Putzlage sollte man je nach Witterung 10 bis 12 Tage ausreifen lassen.

Zur 2. Putzlage
Vor dem Aufbringen der zweiten Lage die erste Putzlage gut einfeuchten und erst danach die zweite Lage auftragen. Sobald der Putz etwas angezogen hat, aber noch feucht ist, mit Kalkmilch in den frischen Putz einweißen.


Verarbeitungshinweise Kalkfarbenanstriche

Anstriche aus Kalkfarbe sind üblich auf kalk- und zementhaltigen Putzflächen. Die Oberflächen der Kalkfarbenanstriche erhärten infolge der Umsetzung von Calciumhydroxid mit der Kohlensäure der Luft zu wasserunlöslichem Calciumcarbonat. Auf frischen Putzflächen erreichen solche Anstriche eine besonders hohe Festigkeit, wirken pilztötend und lassen das Mauerwerk weiter atmen. Gut ist es, den ersten Anstrich noch in den feuchten Putz zu streichen. Man erreicht dadurch eine freskoähnliche Wirkung und der Anstrich wird wesentlich haltbarer. Bei allen weiteren Anstrichen sollte jedoch der vorangegangene Anstrich schon abgetrocknet sein.

Das Mischungsverhältnis beim Kalkanstrich ist 1:3 (1 Anteil Kalk, 3 Anteile Wasser - ggf. auch mehr).
Näheres zum Verbrauch unter "Verbrauchstabelle Anstriche".

Zusatz von Leinöl zur Kalkfarbe
Man kann dem ersten bis dritten Kalkanstrich geringe Mengen Leinölfirnis zugeben, um eine bessere Verstreichbarkeit und Verbesserung der Karbonatisierung zu erreichen. Bei einem frischen Putz sollte Leinölfirnis jedoch nicht im ersten Anstrich, sondern erst im zweiten Anstrich beigemischt werden.
Auf 10 Liter dicken Kalk etwa 2 - 3 Esslöffel in den dicken Kalkteig einrühren, dann erst mit Wasser verdünnen.

Zusatz von Magerquark zur Kalkfarbe
Wie beim Leinölfirnis kann man dem ersten bis dritten Anstrich Magerquark zugeben, um eine erhöhte Wetterbeständigkeit infolge der Bildung von Kalkkaseinat zu bekommen.
Auf 10 Liter dicken Kalk etwa 1 Pfund Magerquark genau wie den Firnis oder mit dem Firnis in den dicken Kalkteig einrühren, dann erst mit Wasser verdünnen.

Pigmente (Farbzusätze)
Es ist zu beachten, dass man nur mit kalkechten Pigmenten (lichtechte Erdfarben) arbeiten kann!
Pigmentzugabe bis maximal 5 - 8 % des Gesamtvolumens (Herstellerangaben beachten)

Als Weißpigment immer Kalk verwenden!

Man sollte beachten, dass manche ocker- oder grüne Erdsorten einen hohen Tonanteil haben, was sich negativ auswirken kann. Bei Ultramarin dürfen nur solche Farben verwendet werden, die ganz frei von Salzen sind (sonst nach der Trocknung weiße Ausblühungen!)

Ansetzen der Pigmente auf Malkonsistenz
Auf Malkonsistenz stellt man sich die Farben nur mit Wasser ein. Oft wird auch Sinterwasser verwendet, welches wegen des Anteils von gelöstem Kalkhydrat die Bindung positiv beeinflusst. Bei Arbeiten in Gegenden, in denen das Wasser stark gips- oder eisenhaltig ist, bitte destilliertes Wasser verwenden!

Sieben der Pigmente
Nachdem man die Pigmente auf Malkonsistenz eingestellt hat werden sie gesiebt, um zu vermeiden, dass sich eventuelle Pigmentknötchen später aufreiben.

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